Chronologie

28.11.2013: zweite Informationsveranstaltung

11.11. – 19.11.2013: Einholen von Angeboten für eine Machbarkeitsstudie.
4 Planungsbüros haben in Zusammenarbeit mit der Initiative „Nahwärme für Wasenberg„ die Angebotsunterlagen erstellt. Erfreulicherweise übernimmt Frau Dr. Buhse die Auftragsvergabe.

  • Lieferanten für Holzhackschnitzel ermittelt.
  • Besichtigung einer Anlage mit 8 MW.
  • Besichtigung der Nahwärme in Lingelbach.
  • Gespräche mit Herstellern von BHKW´s, Holzhackschnitzelheizungen und Unternehmen welche Nahwärmenetze verlegen.

Weitere Besichtigungen sind geplant in

  1. Redinghausen
  2. Breuna –Wettesingen

Wer mitfahren möchte kann sich gerne melden

09.11.2013: Besichtigungsfahrt nach Oberrosphe und Erfurtshausen

Abfahrt war um 08 00 bei der Bushaltestelle.

  1. Um 09 00 Uhr waren wir in Oberrosphe.  Herr Bertram ziegte uns die Heizungszentrale und schilderte  engagiert wie es zu der Idee mit der Nahwärme kam. Die Umsetzung gelang.
    Vor 5 jahren kostete die Wärme noch etwas mehr, als man bei einer Ölheizung bezahlt hätte.
    Die Abgabepreise haben sich nach unten entwickelt, so bezahlt man heute etwa 30 % weniger als früher.
    Zudem hat man schon viel von den Investitionskosten getilgt.
  2. Dann ging es nach Erfurtshausen. Gegen 11 00 Uhr hatte unser Bus den Neubau für die Heizzentrale gefunden. Die Bauarbeiten waren noch in vollem Gang. Die Gesichter hellten sich auf, als Bernd Riehl eintraf und in seiner bekannten, überzeugenden Art von dem Entstehen  der Genossenschaft in Erfurtshausen berichtete. Wir gingen noch gemeinsam Mittagessen, hatten interessante Gespräche und fuhren gut gelaunt zurück nach Wasenberg.

07.11.2013: Auftaktveranstaltung im Haus der Generationen in Wasenberg

Medienbericht zur ersten Infoveranstaltung:

Auf dem Weg zum Bioenergiedorf

Die Energiewende ist in aller Munde, findet sehr große Akzeptanz und Zustimmung in der Bevölkerung. Und es gibt viele Möglichkeiten von Erdöl, Erdgas, Braunkohle usw. als Energieträger weg zu kommen.
Ein hoch interessantes Konzept wurde am vergangenen Donnerstag den zahlreich erschienen Wasenberger Bürgern im vollbesetzten Haus der Generationen vorgestellt. Eine Initiative Bioenergie Wasenberg hat sich gebildet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, eine Energiegenossenschaft Wasenberg zu gründen, die den Ort mit Nahwärme versorgen soll und lud deshalb zu einem Informationsabend ein.
Frau Dr. Buhse, Geschätsführerin der Naturkraft-Agentur, stellte in ihrem Referat die Vorteile der Bioenergiedörfer dar, erläuterte die verschiedenen Möglichkeiten dieser Alternative.
Grundsätzlich gilt es, drei Punkte voranzutreiben:
Die nur begrenzt vorhandenen fossilen Energieträger müssen geschont werden,
die Importabhängigkeit muss reduziert werden,
der CO2 Ausstoß muss drastisch reduziert werden.
Deshalb ist es unabdingbar, den Energieverbrauch zu reduzieren, die regenerativen Energiequellen auszubauen und das Biomassepotential nachhaltig zu nutzen. Das vorgestellte Nahwärmekonzept transportiert die ortsnah erzeugte Wärme über ein unterirdisches Leitungsnetz in die Haushalte. Durch die Entscheidung für ein genossenschaftliches Modell sind die teilnehmenden Bürger unmittelbar eingebunden in die Entscheidungswege. Diese Gesellschaft ist nicht profitorientiert, dadurch werden die Energiekosten erheblich unter das zur Zeit bekannte Niveau sinken. Für die Gemeinde fallen zusätzliche Steuereinnahmen an, Arbeitsplätze werden geschaffen. Ein aktiveres Dorfleben und sich steigernder Bürgersinn sind die Folge, die Attraktivität des ganzen Dorfes steigt.
Als zweiter Referent des Abends konnte Bernd Riehl, Vorstand der Energiegenossenschaft Erfurtshausen, berichten, wie in seinem Heimatdorf ein Nahwärmesystem errichtet worden ist. 65 % der Hauseigentümer sind in Erfurtshausen an das System angeschlossen. Von Anfang an war die Unterstützung der Stadtgremien vorbildlich. Ebenso fand man bei Banken und Behörden immer ein offenes Ohr und große Hilfsbereitschaft. Die Genossenschaft hat die Wende weg vom Öl zu 100 % erreicht, hat durch Dividendenausschüttung hohe wirtschaftliche Attraktivität bewiesen und den aktiven Mitstreitern zu hoher Kompetenz verholfen.
Um die Ängste wegen einer finanziellen Überforderung zu nehmen, wurde den interessierten Zuhörern mit einer Musterrechnung schließlich gezeigt, dass ein solches Projekt mit vielfältiger Unterstützung rechnen kann und auch für eine Gemeinde wie Wasenberg zu schultern ist. Wichtig dafür ist eine ausreichende aktive Beteiligung der Hauseigentümer, sowie Mitarbeit verschiedener Partner aus unterschiedlichsten Bereichen, die das Projekt immer effizienter machen können.
Der Zuspruch zum Thema „Nahwärmesystem“ und die Bereitschaft zahlreicher Anwesenden sich diesbezüglich zu engagieren war spürbar vorhanden. Die Initiative hat mit diesem Informationsabend einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Bioenergiedorf Wasenberg getan.

September 2013:

Interessierte Bürger von Wasenberg beschäftigen sich schon länger mit der Umsetzung.

Besichtigungen in Güssing-Österreich, Josbach und Oberrosphe haben stattgefunden.

Informationsgespräche mit Banken und Behörden fanden statt.

Am 10.09.2013 haben wir einen Termin bei der HNA in Treysa. Wir hoffen die HNA schildert unser Vorhaben ausführlich und informativ.