Voraussetzungen

Kann Wasenberg ein Bioenergiedorf werden ?

Heizung, Warmwassererzeugung und Strom werden immer teurer.

– Öl von den Scheichs.

– Gas von Putin,

– Strom von den Energiekonzernen

Die Preise für diese Energien können nur nach oben gehen.

Wärme- und Stromerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen für Wasenberg ist möglich.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es schon 12 Bioenergiedörfer, u.a befinden sich Mengsberg, Erksdorf, Erfurtshausen, Unterrosphe und die Stadt Wetter in der Planungs- und schon in der Bauphase.

Alle diese Orte hatten nicht so gute Vorausetzungen wie Wasenberg.

  • Wir haben eine Biogasanlage vor Ort und rund um Wasenberg gibt es viel Wald.

Was ist ein Bioenergiedorf ?

Ein Bioenergiedorf ist ein Dorf, das einen großen Teil seines Strom- und Wärmebedarfs unter Nutzung von überwiegend regional bereitgestellter Biomasse selbst deckt. Es wird mindestens soviel Strom erzeugt, wie vom Dorf benötigt wird.

  • Die Wärme wird mit Holzhackschnitzeln und sonstigen regional nachwachsenden Rohstoffen erzeugt.
  • Die Anlage wird als Genossenschaft betrieben. Nutzer und Erzeuger sind damit auch die Eigentümer.
  • Unterstützt wird diese Heizung durch Blockheizkraftwerke, die mit Biogas betrieben werden.
  • Diese Wärme wird über ein Verteilernetz unterirdisch zu den Haushalten geführt.
  • Der Verbraucher benötigt keine eigene Heizung mehr.

Eine Preisreduzierung gegenüber Öl, Gas, Kohle und Strom kann von Beginn an umgesetzt werden.

Ein Bioenergiedorf dient unter anderem dem Klimaschutz und kann die regionale Wirtschaft stärken.

Welche Vorraussetzungen müssen zunächst erfüllt werden?

1. Die Rohstoffversorgung sichern.

Holzhackschnitzel können auf dem Markt gekauft werden.

  • Zusätzlich können wir bei unseren Waldinteressenten und den umliegenden Waldeigentümern nach Restholz anfragen. Voranfragen wurden nicht negativ beschieden.
  • In Oberrosphe wird Straßenbegleitschnitt und Baumschnitt von Einwohnern gehäckselt und verheizt. Diese Möglichkeiten sondieren wir vor Ort.
  • Wir haben die Betreiber der Biogasanlage angefragt ob Interesse besteht ein BHKW neben dem Standort der Heizanlage zu betreiben und die Wärme abzugeben. Eine konkrete Antwort steht noch aus.

2. Die Verlegung des Nahwärmenetzes prüfen.

Die Gemeinde Willingshausen muss damit einverstanden sein, dass die Versorgungsleitungen unterirdisch auf ihren den Grundstücken und Straßen verlegt werden dürfen.

3. Einen geeigneten Standort finden.

Voranfragen wurden getätigt.

4. Eine Energiegenossenschaft gründen.

– Dazu müssen mehr als 50 % der Haushalte von Wasenberg teilnehmen.

Im jüngsten Bioenergiedorf Schönstadt, bei Cölbe sind 80 % der Haushalte angeschlossen.

– An einem Informationsabend soll eine Vorstellung des Konzepts erfolgen. Dazu wollen wir ein Vorstandsmitglied einer von der Bundesregierung ausgezeichneten Energiegenossenschaft einladen.

Dann kann mit einer Machbarkeitsstudie in die konkrete Planung eingetreten werden.

Was ist bisher geschehen ?

Interessierte Bürger von Wasenberg beschäftigen sich schon länger mit der Umsetzung.

Besichtigungen in Güssing-Österreich, Josbach und Oberrosphe haben stattgefunden.

Informationsgespräche mit Banken und Behörden fanden statt.

Am 10.09.2013 haben wir einen Termin bei der HNA in Treysa. Wir hoffen die HNA schildert unser Vorhaben ausführlich und informativ.

Nähere Informationen können gerne bei uns angefordert werden.